Kalksteinfelsen, türkises Wasser, versteckte Strände und Lagunen – Kein Aufenthalt in El Nido ohne Island Hopping!

Das was ihr unterwegs sehen werdet, ist wirklich wunderschön und atemberaubend. Und ich glaube für viele das was sie sich unter den Philippinen vorstellen. 

(Spoiler: Die Philippinen sind noch viel mehr als das! )

Ihr habt in El Nido gefühlt alle 10 Meter die Möglichkeit zwischen vier verschiedenen Standardtouren zu wählen: A, B, C oder D. Zusätzlich gibt es Combo-Touren. Die Preise sind Standardpreise und unterscheiden sich bei den verschiedenen Anbietern nicht. Inkludiert ist auch immer Lunch: Reis, Gemüse, Früchte und natürlich frischer Fisch und Seafood, super lecker! Am Strand und mit ein bisschen Salzgeschmack auf den Lippen schmeckt alles nochmal eine Prise besser.

Die beliebtesten Touren in El Nido sind Tour A und Tour C

Wir haben uns für Tour A entschieden. Diese beinhaltet 7 Commandos Beach, Shimizu Beach, die Small Lagoon, Big Lagoon sowie Secret Lagoon.

(Leider sind so gut wie alle Bilder die ich während der Tour gemacht habe verloren gegangen 🙁 )

Als Lagunen-Fan hatten es mir die Small Lagoon und Big Lagoon am meisten angetan. Ich kann es kaum in Worte fassen wie schön ich es dort fande. Einfach atemberaubend!

Um die Small Lagoon zu erreichen, paddelt man mit dem Kayak durch einen Spalt in den Felsen. In der Hochsaison muss man vorm Laguneneingang auch mal warten, weil sich zu viele Menschen in Kayaks mehr oder weniger (meistens weniger) souverän versuchen durch den kleinen Eingang zu bugsieren. Falls ihr euch in einer solchen Situation wiederfindet: Nehmt es mit Humor und versucht die anderen Leute auszublenden – ja ist schwer, ich weiß, mir gelingt es auch nicht immer, aber bevor man sich über die vielen Leute aufregt, sollte man daran denken, dass man selbst ja auch einer der unzähligen Touristen ist. 

Shimizu Island war super zum Schnorcheln (Maske und Schnorchel kann man sich an Board leihen), 7 Commandos Beach ist ein schöner Strand zum Relaxen. 

Etwas enttäuscht war ich von der Secret Lagoon, aber das lag nicht an der Lagune und dem angrenzenden Strandabschnitt an sich. Wie der Name schon erahnen lässt, ist die Mini-Lagune von der Seeseite aus nicht erkennbar und man gelangt durch eine kleine Öffnung hinein. Hier hab ich es einfach nicht geschafft, die anderen Menschen auszublenden und mich an dem Naturschauspiel zu erfreuen. 

Generell war ich bei unserer letzten Tour in 2018 bereits am Ablegeort der Bangkas etwas geschockt…unfassbar viele Boote die wirklich dicht an dicht aneinander standen, Menschen über Menschen die irgendwie an den Booten entlang durch das hüfthohe Wasser waten um zu ihrem Boot zu kommen. Andere Boote mussten zur Seite geschoben werden, damit wir überhaupt “Ausparken” konnten…Die ganze Szenerie: einfach nur Abturn. Während der Tour hat es sich zwar verteilt, voll war es aber trotzdem und im Vergleich zu 2016 ein deutlicher Unterschied. 

Die beste Option: eine private Tour

Falls es euer Reisebudget zulässt, organisiert euch eine private Tour. Ihr habt dadurch die Möglichkeit die Abfahrtszeit anzupassen und so nicht zeitgleich mit allen anderen Booten zu den Spots zu fahren. Außerdem könnt ihr individuell wählen, was ihr sehen wollt und seid flexibel. 

Island Hopping auf El Nido ist einfach ein Traum, man muss nur eben eine Möglichkeit finden die atemberaubende Natur auch zu genießen.

Fest steht aber leider auch, dass El Nido die (stetig wachsende) Zahl an Touristen nicht ewig verkraften kann und es dringend Zeit wird, dass nachhaltiger gedacht und gehandelt wird.    

El Nido ist dir zu bekannt? Ab nach Coron!

El Nido ist dir zu bekannt, aber du willst eine ähnliche Palawan-Traumkulisse? Dann hab ich eine Alternative für dich: Coron. Die traumhafte Szenerie mit Kalksteinfelsen, Lagunen usw. findest du auch dort – vor allem Taucher sind in Coron deutlich besser aufgehoben (Wracktauchen!). 

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