Du hörst immer öfter von den Philippinen und wie schön es dort sein soll? Aber wo anfangen bei 7.641 Inseln?

Hier kommt dein Philippinen 101 für deine erste Reise ins Inselparadies.

Palawan gehört definitiv auf deine Bucket List!

Die Philippinen sind ein Inselstaat im Westpazifik und in erster Linie für ihre traumhaften Strände und vielfältige Unterwasserwelt bekannt. Das ist aber lange noch nicht alles, denn das Land hat auch abseits der Küsten so einiges zu bieten. Die beste Reisezeit ist von Januar bis Mai.

Als deutscher Staatsbürger benötigst du für die ersten 30 Tage kein Visum, lediglich einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Abreise gültig sein muss und ein Rückflug/-Weiterflugticket – super easy also! 

Easy ist auch die Verständigung auf den Philippinen, denn Englisch ist die zweite Amtssprache des Landes. Das erleichtert nicht nur die Orientierung, sondern ermöglicht auch Gespräche mit den kontaktfreudigen und gut gelaunten Filipinos die in Sachen positiver Grundeinstellung, Freundlichkeit und Gastfreundschaft ihresgleichen suchen – einer der Gründe für den Tourismus-Slogan der Philippinen:

„It’s more fun in the Philippines“

– JA, das kann ich nur bestätigen

7.641 Inseln warten auf dich! Warum nur auf einer Insel bleiben? Es gibt so viel zu entdecken – Island-Hopping ist angesagt!

Mein Tipp:  Plane deinen Philippinen Urlaub im Vorfeld, da die Reisezeiten von Ort zu Ort lang sein können. Manchmal gibt es nur eine Flugverbindung pro Tag, bestimmte Fährverbindungen gibt es nur ein bis zweimal die Woche usw. Generelle Infos zur Anreise auf die Philippinen findest du hier.

Du willst wissen, welche Inseln für einen Urlaub auf den Philippinen interessant sein könnten? Fangen wir mit den aktuell beliebtesten Inseln an:

Visayas Rundreise (Cebu, Bohol, Siquijor)

Für eine Rundreise mit verhältnismäßig kurzen Reisezeiten und ohne Flüge bieten sich die Visayas, genauer gesagt Cebu, Bohol und Siquijor an. 

Moalboal im Süden Cebus ist bekannt für seine traumhafte Landschaft und seine Unterwasserwelt. Hier kannst du beim Schnorcheln Schildkröten und riesige Sardinenschwärme beobachten oder deinen Adrenalinpegel beim Canyoning von verschiedenen Wasserfällen in die Höhe treiben – ein absolutes Must-Do! 

Es macht nicht nur unfassbar viel Spaß sich seinen Weg über Felsen zu bahnen, ein paar Meter runter ins kühle Nass zu springen und durch natürliche Pools zu schwimmen, auch die Landschaft ist absolut sehenswert. 

Es gibt im Süden Cebus auch die Möglichkeit mit Walhaien zu schwimmen, da diese aber angefüttert werden, würde ich es dir nicht empfehlen. Eine Alternative um diese faszinierenden Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten ist Donsol auf Luzon.

Von Cebu aus kann man innerhalb weniger Stunden Bohol erreichen – die Heimat der Chocolate Hills, des Loboc Rivers und dem kleinsten Affen der Welt: dem Tarsier (Koboldmaki). Entscheide selbst ob du den Tarsier süß oder doch eher gruselig findest 🙂

Der bekannteste und belebteste Strand auf Bohol ist der Alona Beach. Mittlerweile ist dieser aber sehr überlaufen. Wer auf auschweifendes Nachtleben verzichten kann und nach Ruhe sucht, ist in Anda besser aufgehoben.

Der neue Stern der Visayas ist Siquijor. Neben Traumstränden sind hier die Cambugahay Falls ein Highlight: Über mehrere Ebenen lädt der Wasserfall zum Schwimmen ein. Wem das zu wenig Action ist, kann sich mit einem Seil ins kühle Nass schwingen. 

Siquijor ist auf den Philippinen als “Hexeninsel” bekannt. Angeblich gibt es dort dunkle Magie, Wunderheiler und seltsame Phänomene. Manche Filipinos machen deswegen einen großen Bogen um die Insel. Traust du dich hin?  

Siargao

Siargao ist die “Surfing Capital of the Philippines” (Surfer Hauptstadt der Philippinen) und bietet sowohl Anfängern als auch Profis die perfekte Welle und jede Menge Hang-Loose-Vibe. Auch Nicht-Surfer kommen hier voll auf ihre Kosten: Natürliche Meerespools, traumhafte Lagunen und Strände, eine Swing Rope an der man sich in einen Fluss stürzen kann und Palmen satt.

All das gepaart mit einem vielfältigen gastronomischen Angebot, das jedes Foodie-Herz höher schlagen lässt. Ebenfalls positiv hervorzuheben: Die Insel sticht in Sachen Nachhaltigkeit positiv hervor. So sind z.B. Plastiktüten und Strohhalme auf der Insel verboten.

Kein Wunder also, dass Siargao DER Instagram-Hotspot ist und Stimmen immer lauter werden, dass die Insel sich in den kommenden Jahren zum nächsten Bali entwickeln wird.

Palawan

Spektakuläre Felsformationen, versteckte Strände und Lagunen, unberührte Natur und der längste befahrbare Untergrundfluss der Welt – herzlich Willkommen auf Palawan! Sie wurde bereits mehrfach zur schönsten Insel der Welt gekürt und das völlig zurecht.

Der bekannteste Spot auf Palawan ist El Nido mit seinen bizarren Felsformationen, versteckten Stränden und Lagunen – ein Highlight auf den Philippinen!  Etwas weniger bekannt, aber nicht weniger spektakulär ist Coron. Neben ähnlichen landschaftlichen Merkmalen ist die Coron Bay vor allem bei Tauchern beliebt. Im 2. Weltkrieg sind dort ca. 20 Kriegsschiffe untergegangen –  ein Paradies für Wracktaucher!

Was mich bei meiner letzten Palawanreise besonders beeindruckt hat, war der Puerto Princesa Underground River: Eine Bootstour durch das Höhlengeflecht ist absolut beeindruckend und einmalig. Nicht ohne Grund wurde der unterirdische Fluss zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. 

Die Philippinen sind ein vielseitiges Reiseziel, dass nicht nur durch Natur- und Tierwelt sondern auch durch die Herzlichkeit der Filipinos punktet.

Egal wohin es dich verschlagen wird: Eine Reise auf die Philippinen bleibt in Erinnerung.

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